Samstag, 20. September 2008

Garmin Oregon 300 Test Bericht

Nun endlich der Testbericht über das Garmin Oregon 300. Leider etwas spät, aber ich mußte mir ein Krankenhaus von innen ansehen...

Gleich mal vorneweg, nach wie vor gibt es für den Outdoor und Fahrrad GPS Bereich noch keine eierlegende Wollmilchsau! Das Oregon, genauso wie seine zahlreichen Vorgänger des letzten Jahres, hat viele Vorteile aber doch auch den ein oder anderen Nachteil. Wobei es eigentlich einen etwas schwerwiegenderen Nachteil gibt, was wohl, das Display. Es ist zwar nicht grottenschlecht, aber leider auch nicht hervorragend. Meinen Tests nach ist es zum Wandern noch geeignet, da man eh immer mal wieder anhält um sich die Landschaft anzusehen, kann man diese Pausen auch nutzen , um das Garmin Oregon in die richtige Position zu drehen und somit das Display gut ablesen zu können. Beim Radfahren, speziell beim Mountainbiken im Wald, hatte ich doch so meine Schwierigkeiten. Je nach Lichtverhältnissen, blieb nur noch Anhalten und das Display auf hellste Stufe zu stellen und schauen wo es lang geht.
Das ist leider etwas schade, da das Gerät ansonsten viele Verbesserungen bietet, ein hervorragendes GPS Track Management zum Beispiel. Die GPS Track Verwaltung finde ich beim Oregon im Vergleich zu den anderen Geräten am besten. Der Trackspeicher ist auch sehr üppig, und Tracks mit einer Länge von bis zu 10.000 Punkten lässt natürlich auch überhaupt keine Wünsche mehr offen. Im Gegensatz zum Colorado können auch wieder mehrere GPS Tracks im Garmin Oregon gleichzeitig angezeigt und mit einer eigenen Farbe versehen werden.
Meine Empfehlung lautet:
  • zum Radfahren, Mountainbiken eignet sich der Edge deutlich besser; hauptsächlich wegen des helleren Displays
  • zum Wandern bietet das Oregon mit der sehr guten Trackverwaltung mehr und einfachere Aufzeichnungs- und Anzeigemöglichkeiten. Das Display ist gerade noch gut genug für den Zweck; der Touchscreen ist sehr gut und intuitiv bedienbar
Je nachdem auf welchem Einsatzzweck der Schwerpunkt liegt, sollte man sich entscheiden. Oder abwarten...
Vorteile des Garmin Oregon:
  1. einfache Bedienung dank Touchscreen
  2. sehr gute GPS Trackverwaltung, mehrere Tracks gleichzeitig sichtbar in verschiedenen Farben; je Tracklänge bis zu 10.000 Punkten
  3. grosser Speicher
  4. gute Akkulaufzeit (mit Ansmann 2850mah Akkus 15h)
  5. handlich und kompakt
  6. 3D Darstellung
Nachteile des Garmin Oregon:
  1. Display zum Radfahren (im Wald) etwas zu dunkel
  2. GPS Genauigkeit nicht ganz so gut wie beim GPSmap 60CSx; aber dennoch vollkommen ausreichend für jeden Einsatzzweck.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen